Oft liest man von den sogenannten L-Welsen. Was ist das?
Auf Grund der hohen Anzahl an neu importierten und noch nicht wissentschaftlich beschriebenen Arten begann
man 1988 damit, die L-Nummern zu vergeben. Das "L" steht für "Loricariidae" (Harnischwelse), die Zahl dahinter stellt die Nummerierung
in der Reihenfolge der Veröffentlichung in der Datz dar. Die L-Nummern haben sich aufgrund
des Vorteils, dass der Aquarianer hierzulande denselben Fisch meint, wie der Exporteur
in Brasilien, wenn er von einer bestimmten L-Nummer spricht, fast weltweit durchgesetzt.
Wenn ein Wels dann wissentschaftlich beschrieben wird, ist die L-Nummer eigentlich hinfällig, wird aber häufig vor allem im Handel weiter benutzt.
Da Welse fast immer auf Nahrungssuche sind und den Bodengrund durchwühlen, ist eine gute Filterung sehr wichtig. Ausserdem ist der Körperbau mancher Welse dem Leben in fließenden Gewässern angepasst. Deshalb sollte man für eine gewisse Strömung im Aquarium sorgen. Manche Welse laichen erst, wenn durch Strömungspumpen eine kräftige Wasserbewegung eingeleitet wird.
Züchterisch stellen manche Welse eine grosse Herausforderung dar. Manche Arten konnten bisher noch gar nicht im Aquarium nachgezogen werden (z.B. Indischer Glaswels). Andere hingegen bringen auch im Gesellschaftsbecken Nachwuchs über Nachwuchs (z.B. Antennenwels).
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