Malabarbärbling - Danio malabaricus
Malabarbärbling
Bärblinge
Westküste von Indien und Sri Lanka
20 - 28°C
< 25 ° dGH
10 cm
ab 120 l
Überall
Freilaicher
6 - 8
Blumenversand

Malabarbärbling - Danio malabaricus

Haltung und Zucht des Malabarbärbling

Malabarbärblinge sind aktive Schwimmer, die in einem Becken mit ausreichend Schwimmraum und guter Abdeckung gehalten werden sollten, da die Fische gerne springen. Die Tiere zeigen ihre prächtigsten Farben, in Form von goldenen Flecken auf den Flanken, wenn sie mit ausreichend Lebendfutter gefüttert werden. Nur in einem etwas größeren Schwarm von mindestens 8 Tieren kommt der Malabarbärbling richtig zur Geltung. Deshalb sollte das Becken auch eine Länge von 120 cm haben.

Nach Eingewöhnung kommen die Tiere mit fast jedem Wasser zurecht. Der Bodengrund sollte eher feinkörnig und die Bepflanzung kräftig sein. Da diese Bärblinge recht lebhafte Zeitgenossen sind, sollte man auch eher robuste Pflanzen auswählen. Eine kräftige Filterung und ein regelmäßiger Teilwasserwechsel tragen sehr zum Wohlbefinden der Fische bei.

Die Zucht erfolgt im Paaransatz wobei man durch häufiges Partnertauschen ein harmonierendes Pärchen herausfinden muß. Das Zuchtbecken sollte mindestens 70cm lang sein. Kräftig durchlüftetes Frischwasser erhöht die Laichbereitschaft der Tiere. Der Boden sollte mit Glasmurmeln oder einem Laichrost bedeckt werden, da die Eltern den Eiern nachstellen. Außerdem sollten feinfiedrige Pflanzen im Becken sein, zwischen denen die Tiere ablaichen können.
Um das Eierfressen etwas einzudämmen, kann Lebendfutter gegeben werden. Dabei ist Vorsicht geboten, denn übrig gebliebene Futtertiere können den Laich angreifen. Nach dem Ablaichen werden die Elterntiere sofort vorsichtig herausgefangen. Die Jungen schlüpfen je nach Temperatur nach 24-48 Stunden. Nach 1 bis 2 Tagen schwimmen sie frei und nehmen feinstes Staubfutter.
Zu hohe Temperaturen in der Aufzuchtphase fördern zwar das Wachstum schaden aber der Gesundheit der Fische. Ein Weibchen legt ca. 300 Eier aus denen nach 36 Stunden die Jungen schlüpfen, die mit kleinem
Lebendfutter aufgezogen werden.
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