Das Feuchtfutter muss mindestens jeden 2. Tag erneuert werden. Es darf auf keinen Fall schimmeln. Wird einmal kein Feuchtfutter gegeben, dann muss immer frisches Wasser geboten werden.
In den Zuchtbehälter der Mittelmeergrillen fülle ich als Bodengrund Sägespäne ein, darauf kommen die Eierkartons. In eine Ecke wird der Behälter für die Eiablage gestellt. Ich nehme dazu kleine Plastegefässe, die ich voll Blumenerde fülle. Auf das Gefäß kommt feine Metallgaze, damit die Mittelmeergrillen nicht an die gerade abgelegten Eier kommen. Macht man dies nicht, wird ein Teil der Eier gefressen. Der Eiablagebehälter ist ständig feucht zu halten. Der Rest des Behälters muss absolut trocken sein, damit es nicht zu Krankheiten kommt. Zum Schluss kommen die Mittelmeergrillen rein (ca. 30 weibliche und 10 männliche). Der Eiablagebehälter wird einmal pro Woche gewechselt und in ein Aufzuchtbecken gestellt. Nach ca. 2 Wochen, je nach Temperatur, erscheinen die ersten kleinen Mittelmeergrillen. Die Tiere wachsen trotz gleicher Bedingungen oft unterschiedlich schnell, daher ist auf viele Versteckmöglichkeiten in Form von Eierkartons oder zerknülltem Papier zu sorgen. Ansonsten werden die kleineren manchmal gefressen. Auch sich häutende Mittelmeergrillen laufen Gefahr, von ihren Artgenossen gefressen zu werden. Jedoch ist der Kanabalismus nicht so ausgeprägt wie bei den Heimchen. Ich füttere ab und zu etwas Katzenfutter aus der Dose (Feuchtfutter) und habe keine Probleme mit Kanabalismus.
Neben den Mittelmeergrillen gibt es im Handel noch Steppengrillen und Kurzflügelgrillen.
Hier sieht man einen Eiablagebehälter mit eierlegenden Mittelmeergrillen.
Heimchen - Acheta domesticus
Argentinische Waldschaben (Blaptica dubia)
Madagaskar Fauchschaben - Gromphadorrhina portentosa
Steppengrillen (Gryllus assimilis)