Fachbegriffe der Vogelspinnenhaltung

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Geschlechtsbestimmung

Die Geschlechtsbestimmung ist oft nicht ganz einfach. Weitere Informationen siehe hier.

Geschlechtsauszeichnung

Die Geschlechtsauszeichnung bei Vogelspinnen erfolgt folgendermaßen:
1.0 bedeutet ein Männchen
0.1 bedeutet ein Weibchen
0.0.1 bedeutet ein geschlechtlich nicht indentifiziertes Tier.
1.2.15 bedeutet dann, 1 Männchen und 2 Weibchen und 15 geschlechtlich nicht identifizierte Tiere.

Gift

Das Gift der Vogelspinnen ist für den Menschen in der Regel nicht gefährlich, da es für das Töten von Kaltblütern gedacht ist. Trotzdem sollte man es nicht unterbewerten. Wenn jemand gegen das Gift allergisch reagiert, kann es schon gefährlich werden. Eine weitere Gefahr besteht, wenn Verunreinigungen in die Wunde kommen, das kann dann bis zur Blutvergiftung führen.

Giftdrüsen

In den Giftdrüsen im Innern des Vogelspinnenkörpers wird das Gift erzeugt.

Giftkanal

Der Giftkanal befindet sich im Innern der Chelizeren, Durch ihn wird das Gift in das Beutetier geleitet.

Haarpolster

An den letzten Beingliedern, den Tarsen haben die Vogelspinnen Haarpolster, die es ihnen ermöglichen, sich an glatten Flächen festzuhalten. Dies ermöglicht der Kapillareffekt.

Hämolymphe

Als Hämolyphe wird das "Blut" der Vogelspinnen bezeichnet.

Häutung

Jede Vogelspinne muß sich von Zeit zu Zeit häuten, um wachsen zu können. Näheres zur Häutung gibt es hier.

Imaginalhäutung

Die Imaginalhäutung ist die Geschlechtsreifehäutung, bei den Männchen auch Reifehäutung genannt.

Kokon

Der Kokon sieht aus wie eine weiße Kugel und besteht aus Spinnenseide. Darin legt das befruchtete Vogelspinnenweibchen seine Eier ab. Der Kokon wird von der Mutter eifrig bewacht und gegen Angreifer heftig verteidigt.

Krallen

Vogelspinnen haben am letzten Beinglied 2, manchmal auch 3 kleine Krallen, die sie wie die Katzen ausfahren und einziehen können. Die Krallen erleichtern das Klettern an rauhen Oberflächen.

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