Die heutige Aquarientechnik ist kaum noch überschaubar.
Da gibt es computergesteuerte Aquarien mit allen Schikanen, die durchaus den Wert eines fabrikneuen Kleinwagens repräsentieren.
Solche Technik hat sicherlich ihre Berechtigung, aber es geht auch durchaus
eine "Nummer" kleiner.
Allerdings haben neue Erkenntnisse in der Aquaristik viele technische
Fortschritte ermöglicht, die durchaus "bezahlbar" und nützlich sind. Als Beispiel sei hier die C-Control genannt, die sich hervorragend als Aquariencomputer einsetzen lässt.
In jedem Fall ist die heutige Situation viel vorteilhafter als in den
Anfangsjahren der Aquaristik.
Ihr Fachhändler wird Sie beraten, und Sie werden die richtigen Fragen stellen,
wenn Sie wissen was für Ihr spezielles Aquarium nötig ist.
Auch die so genannten Komplettaquarien, die sämtliche Technik, aufeinander
abgestimmt, bieten, sind gut geeignet für Ihr neues Hobby.
In den letzten Jahren hat auch die
Aquarienchemie einen starken Aufschwung erfahren. Der Aquarianer wird mit einer
immer größeren Anzahl von Mitteln und Mittelchen konfrontiert, die ihm ein
gesundes und perfektes Aquarium versprechen. Immer neue zu kontrollierende Daten
wurden eingeführt und als unentbehrlich gepriesen. Die Folge davon sind völlig
verunsicherte Aquarianer, denen die wichtigsten chemischen Vorgänge in einem
Aquarium mehr und mehr zu einem "Buch mit sieben Siegeln" werden.
Zugegeben, ohne einige Kenntnisse in Aquarienchemie sollte niemand Pflanzen und
Tiere in einem Aquarium pflegen. Doch ist der Stellenwert, der der
Aquarienchemie von einigen Seiten in der heutigen Zeit zugemessen wird, einfach
übertrieben. Wenn man sich an ein paar wenige, schon sehr lange bekannte
Grundregeln der Aquaristik hält, wird man in der Regel mit einem Minimum an
Chemie auskommen.
Zu den Dingen, die ein Aquarianer über Aquarienchemie wissen sollte, gehören
Angaben über die Wasserhärte, das Karbonatsystem, den pH-Wert und den
Stickstoffkreislauf im Wasser. Diese Schwerpunkte werden auf den einzelnen
Seiten erklärt.