Redox-System
Eine Lösung, z.B. Aquarienwasser, in der durch Elektronenübergänge ein Stoff
(Stoffe) reduziert und gleichzeitig ein anderer (andere) oxidiert wird (werden).
Reduktion
Elektronenaufnahme. Im ursprünglichen engeren Sinne verstand man unter Reduktion
den Entzug von Sauerstoff aus einer chemischen Verbindung. Im elektrochemischen
Sinne besteht das Wesen der Reduktion in der Zufuhr von Elektronen durch das
Reduktionsmittel. Diese führt zu einer Verminderung der positiven
Wertigkeitsstufe des zu reduzierenden Stoffes. Jede
Reduktion ist mit einer
Oxidation gekoppelt.
rH-Einheit
stellt den negativen Logarithmus desjenigen Wasserstoffdruckes dar, mit dem eine
Platinelektrode beladen sein müßte, um eine der betreffenden Lösung
entsprechende
Reduktionswirkung hervorzurufen. Mit der rH-Einheit kann man die
Oxidations- bzw.
Reduktionsfähigkeit einer Lösung eindeutig bezeichnen. Die
Redoxskala ist in 42 rH-Einheiten aufgeteilt, wobei für den Aquarianer der
Bereich zwischen rH 27 bis 32 interessant ist (siehe KRAUSE, Aquarienmagazin 6:
90-94, 1972).
Säure
Stoff, der in wässriger Lösung positiv geladene Wasserstoff-Ionen (H+-Ionen)
bilden kann. Färbt blaues
Lackmus-Papier rot.
Seewasser
ist Wasser mit einem Salzgehalt ab 30 Promille. Hauptbestandteil der gelösten
Salze ist Natriumchlorid NaCl (Kochsalz). Die Salzkonzentrationen sind in den
einzelnen Meeren unterschiedlich: Nordsee 35 Promille, Atlantik 36 Promille,
Pazifik 35 Promille, Mittelmeer 37,5 Promille, Rotes Meer 40 Promille.
Wasser
Eine bei gewöhnlicher Temperatur geruch- und geschmacklose Flüssigkeit, die bei
0° C zu Eis erstarrt und bei 100° C unter Bildung von Wasserdampf siedet. Wasser
besteht aus zwei Atomen Wasserstoff und einem Atom Sauerstoff (H2O).