Mikrowürmchen, Verwandte der Essigälchen, sind sehr nahrhaft und werden von vielen Jungfischen sehr gern gefressen. Sie werden ungefähr 1 mm groß, und können an Jungfische ab der Größe neugeborener Guppys verfüttert werden.
Hinweise zur Zucht der Mikrowürmchen gibt es hier.
Das Salzkrebschen Artemia ist, frisch aus den Trockeneiern geschlüpft, ein ausgezeichnetes Futter für Jungfische oder kleinere Fischarten. Ausgewachsene Artemien sind tiefgekühlt im Handel erhältlich. Die Trockeneier werden als feines braunes Pulver gehandelt. Die Erbrütung der Eier ist recht einfach.
Hinweise zur Zucht der Artemien gibt es hier.
Die ca. 3mm großen Fruchtfliegen, auch Essigfliegen werden von allen Fischen, denen sie ins Maul passen, sehr gern gefressen. Für manche Fischarten, z.B. Halbschnabelhechte sind sie für eine erfolgreiche Zucht unumgänglich. Sie treten vor allem im Herbst oft massenhaft auf und können mit einem Kescher gefangen werden. Besser ist jedoch, man züchtet die flugunfähige, stummelflüglige Form selbst. Man hat dann nicht den Ärger, ständig ausgerissenen Fliegen hinterher jagen zu müssen.
Hinweise zur Zucht der Essigfliegen gibt es hier.
Rädertierchen sind ein ideales Erstfutter auch für die kleinsten frischgeschlüpften Jungfische. Die verschiedenen Arten sind durchschnittlich 0,1-0,2 mm groß. Sie treten periodisch massenhaft auf. Manche Arten vermehren sich in einem Jahr nur einmal sehr stark, andere haben 2 oder 3 Vermehrungsphasen. Rädertiere werden mit einem Netz aus feinster Gaze gefangen. Zur Prüfung, ob Rädertiere im Teichwasser enthalten sind, bringt man einen Probefang in ein Tablettenröhrchen aus Glas und betrachtet dieses im Gegenlicht. Rädertiere verraten sich durch ihre ruhig dahin gleitende Bewegung. Absolute Sicherheit bringt jedoch erst eine starke Lupe. Rädertiere können nur im Wasser transportiert werden und halten sich in flachen kühl stehenden Schalen nur ein paar Tage. Sie können jedoch problemlos eingefroren werden.
Mehr zum Futter für Aquarienfische findet man hier.