Cyclops findet man das ganze Jahr über in Teichen oder anderen Gewässern. Das Vorkommen ist jedoch wie bei allem Lebendfutter von Gewässer zu Gewässer verschieden. Sie sind ein hervorragendes Futter vor allen für kleinere Fische. Frisch geschlüpfte Cyclops-Nauplien sind ein hervorragendes Erstfutter für frisch geschlüpfte Jungfische (Salmler o.ä.). Jedoch sollte man nicht zuviel geben, da die Nauplien recht schnell wachsen und dann eventuell die winzigen Jungfische anfallen. Meist hat man beim Fang verschiedene Größen der Cyclops im Kescher. Die kann man bei Bedarf mit handelsüblichen Siebsätzen, die Siebe mit verschiedenen Maschengrößen enthalten, trennen.
Große Cichliden und andere räuberisch lebende Fische lassen sich gut mit Regenwürmern ernähren. Die Würmer sollen ausgekotet und sich von der sie umgebenden Schleimhülle durch Kriechen im feuchten Gras befreit haben.
Der rote Tauwurm, der in Angelfachgeschäften als beliebter Fischköder angeboten wird, ist für die Verfütterung gut geeignet.
Der graublaue so genannte Mistwurm wird weniger gern von Fischen gefressen.
Regenwürmer sind sehr eiweißreich. Da ihr Eiweiß eine für Fische offenbar zuträgliche Zusammensetzung hat, kommt es bei dauernder Fütterung mit Regenwürmern weder zu Mangelerscheinungen noch zu Verfettung.
Die Zucht von Regenwürmern ist beschwerlich und erfordert eine ganze Menge Platz. Wenn man einen Garten hat, kann man eine Zucht im Komposthaufen versuchen. Fette, jedoch lockere Erde, die man mit Sägespänen vermischen kann, wird von den Würmern bevorzugt. Gefüttert wird mit pflanzlichen Gartenabfällen, z. B. Unkraut und Gras.
Enchyträen sind in der Erde lebende Würmer, die wegen ihrer leichten Zucht und ihres hohen Nährwertes ein hervorragendes Zusatz- und Winterfutter sind. Als alleiniges Dauerfutter sind Enchyträen ungeeignet, deshalb sollte auch hier, wie bei allen Wurmfutter, in Maßen gefüttert werden, da die Fische bei zuviel Wurmfutter leicht verfetten können.
Einen Zuchtvorschlag für Enchyträen findet man hier.
Grindalwürmchen sind nahe Verwandte der Enchyträen. Sie sind jedoch kleiner und brauchen mehr Wärme. Sie sind ein gutes Zusatzfutter auch für kleinere Fischarten sowie größerer Jungfische.
Einen Zuchtvorschlag für Grindalwürmchen findet man hier.
Mehr zum Futter für Aquarienfische findet man hier.